Farbe BLAU

Töne tropfen herab - fließen ineinander

umspülen mit sachtem Klang

tragen sanft in rhythmischen Wellen - hoch empor in Wogen

berauschende Kraft - stürzt in die Tiefe

flutet orchestrisch das Tal

flacht ab zum langsamen Strom

und mündet ein in glückselige Erfüllung.

                                  Martina Pieper

(Kokopelli ist der Fruchtbarkeitsgott der Indianer)

Linolschnitt Größe 30 x 30 cm

Kunstzentrum Coldam - Wettbewerb Unterschiede

In der wechselvollen Geschichte von Deutschen und Niederländern gab es Verbundenheit und Austausch, jedoch auch grausame Verfolgung und beherzte Aufnahme:  Juden wurden in Deutschland durch das NS-Regime verfolgt und ermordet; in den Niederlanden bot man den Juden schützende Verstecke.

Anne Frank lebte mit ihrer Familie versteckt in einem Hinterhaus in Amsterdam. Im Alter von 16 Jahren drängte alles in ihr darauf, die Welt und sich selbst zu entdecken. All ihre Träume ... Sie wurde im KZ Bergen-Belsen ermordet.

Träume,. beginnen im Morgengrauen, bevor sie erwachen, entflammen - steigen empor zu den Sternen.

Zur Erklärung: Im Wappen von Amsterdam befinden sich 3 Kreuze. Zeichnung rechts stellt die segnende Hand eines jüdischen Priesters dar.

Stilleben mit Blumenzwiebeln (Fotografie)

Tulpen haben ihren Ursprung in der Türkei.Sie finden sich in vielen deutschen Gärten, kommen jedoch aus den Niederlanden. 80 % der Welttulpenproduktion kommt vornehmlich aus der Region Amsterdam. Einst waren die Tulpen, so begehrt, dass sie zu Spekulationsobjekten wurden – der Tulpomanie – und zwar im 17. Jahrhundert, dem Golden Zeitalter der Niederlande – De Gouden Eeuw. Und hier verbindet uns die Tulpe mit der Kunst: Die Zeit des Gouden Eeuw ist in der Kunstgeschichte ohne Beispiel. Es wurden jährlich 70.000 Gemälde fertiggestellt – es gab mehr Maler als Fleischer oder Bäcker. Rembrandt kann hier sicherlich als der herausragendste genannt werden. In dieser Zeit des Gouden Eeuws entwickelte sich das Stilleben zu einer eigenständigen Gattung der Malerei.

Verlekkerde tulpen (Fotografie)

Es müssen zum Rendezvous bei Wein im Kerzenschein nicht immer Rosen sein. "Was mein Herz nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Amsterdam" besang der Schlager aus dem Jahr 1956, den ein deutscher Theater-Schauspieler schrieb, als er nach einem Auftritt in Amsterdam den Keukenhof besichtigte.

Die Tulpen wurden nicht nur besungen; aus dem Jahr 2010 stammt der Film "Tulpen aus Amsterdam", der die Gegensätze (Unterschiede) zweier Schwestern zum Inbalt hat. Gedreht wurde der Film in Deutschland (München) und den Niederlanden (Amsterdam).


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